Prof. Jacob Leuschner

jlUnterricht:

Klavier

Jacob Leuschner wurde 1974 in Freiburg/Breisgau geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt er mit sieben Jahren bei Merlinde Weiss. Zu seinen weiteren Lehrern zählten Prof. Helmut Barth und Prof. Michel Béroff an der Freiburger Musikhochschule sowie Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck. Meisterkurse bei Leonard Hokanson, Karl Ulrich Schnabel, Claude Frank, Bernard Roberts, Sergio Fiorentino und anderen ergänzten seine Ausbildung.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Schubert (Dortmund), Beethoven (Wien), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb, um nur die wichtigsten zu nennen.

Leuschner ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises. Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.

Seit 1989 führen ihn Konzertreisen in die meisten europäischen Länder, nach Japan, China und in die USA. Er hat in vielen bedeutenden Konzertsälen gastiert, so z. B. in der Hamburger Musikhalle, der Stuttgarter Liederhalle, dem Konzerthaus und der Philharmonie Berlin, der Bonner Beethovenhalle und der Bremer Glocke sowie im Wiener Musikverein und im Concertgebouw Amsterdam; auch ist er gern gesehener Gast bei zahlreichen internationalen Festivals (Schleswig-Holstein, Ludwigsburg, Salzgitter, Oberstdorf, Lübeck, Bodenseefestival, Kissinger Sommer, Montfort l’Amaury, Esbjerg  etc.). Als Solist spielte er u.a. mit der Klassischen Philharmonie Bonn, dem Hamburger Philharmonischen Kammerorchester, den Lübecker Philharmonikern, dem Landesjugendorchester Schleswig-Holstein, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Orchester des Staatstheaters Darmstadt, der Reichenhaller Philharmonie, der Freiburger Orchestergesellschaft, dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Salzburg, dem Bachorchester Herzogtum Lauenburg und dem Orchestra sinfonica giovanile del Piemonte und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Heribert Beissel, Nicholas Carthy, Stefan Blunier, Thomas Mandl und Dennis Russell Davies zusammen. Jacob Leuschner machte Rundfunk  und Fernsehproduktionen bei zahlreichen deutschen und ausländischen Sendern, auch liegen einige CD Einspielungen vor.

Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich intensiv der Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen. 1997 gründete er mit seiner langjährigen Duopartnerin Angela Schwartz (Violoncello) und dem Geiger Alexander van Wijnkoop das Ariadne Trio Basel; zudem ist er u.a. Duopartner der Geigerinnen Anke Dill und Keiko Urushihara, des Cellisten Sebastian Klinger und des Klarinettisten Clemens Trautmann. Mit den beiden Letztgenannten gründete er 2003 das Feuerbach-Trio.

Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und hatte eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar inne. Zum Sommersemester 2008 erhielt er einen Ruf als Professor an die Musikhochschule Köln. Er hat Meisterkurse in der Schweiz, in Deutschland, Japan, China, England und Spanien gegeben. Viele seiner Studenten sind bei Wettbewerben ausgezeichnet worden, darunter mehrere internationale 1. Preisträger.

Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die unmittelbare Gegenwart; Schwerpunkte bilden das Schaffen Mozarts, Beethovens, Schumanns und Schuberts sowie die Meister der klassischen Moderne. Mehrfach spielte er sämtliche Klaviersonaten von Beethoven, Mozart und Schubert in Konzertzyklen.

Prof. Christiane Edinger

ceUnterricht:

Geige

Die Grundlage für den hohen Standard ihrer Interpretationskunst und ihre Technik holte sich die in Potsdam geborene Geigerin an der Berliner Hochschule für Musik bei Professor Vittorio Brero. Später vervollkommnete sie ihre Ausbildung an der Juilliard School of Music in New York bei Joseph Fuchs und bei Nathan Milstein.

Mit 19 Jahren spielte Christiane Edinger zum ersten mal als Solistin mit dem Berliner Philharmonischen Orchester. Dies war der Beginn ihrer Karriere. Seitdem ist sie Gast der führenden Orchester in Europa und Nordamerika. Konzertreisen führen die Künstlerin regelmäßig nach Asien und Südamerika.

Christiane Edinger hat in Europa und Nordamerika in zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Ihre Schallplatteneinspielungen reichen von den kompletten Solowerken Bachs über Werke der Romantik bis hin zu Pendereckis erstem Violinkonzert, das sie unter der Leitung des Komponisten bereits zum zweiten Mal aufgenommen hat.

Mit ihrem Streichquartett, dem Edinger Quartett, folgt die Einspielung von Werken des romantischen Komponisten Eduard Franck, dessen Violinkonzerte sie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken für CD aufgenommen hat.

In jüngerer Zeit war die Geigerin als Solistin des Gewandhausorchesters Leipzig unter der Leitung von Christian Thielemann und mit dem Frankfurter Museumsorchester unter Sir Neville Marriner zu hören. Im Dezember 2003 spielte sie mit dem Mozarteumorchester und Othmar Mága im Salzburger Festspielhaus an drei aufeinander folgenden Abenden drei verschiedene Violinkonzerte: K.A. Hartmann, B.A. Zimmermann und das 3. von Saint-Saëns.

Seit 1994 hat Christiane Edinger eine Professur für Geige an der Musikhochschule Lübeck.

Ihre künstlerischen Leistungen wurden mit dem Musikpreis der Stadt Berlin und dem Deutschen Kritikerpreis gewürdigt.

Prof. Angela Schwartz

ans

Unterricht:

Cello

Aus einer Wiener Musikerfamilie stammend, erhielt Angela Schwartz ihre Ausbildung in den USA an der University of Michigan (Ann Arbor) bei Oliver Edel, welche Sie dort mit Auszeichnung abschließen konnte. Weitere Studien führten Sie nach Europa zu André Navarra, bei dem sie das Konzertexamen „mit Auszeichnung“ absolvierte und zu Pierre Fournier nach Genf. Nach ersten Wettbewerbserfolgen (Gaspar Cassadò Florenz, Internationaler Tschaikowski Wettbewerb Moskau;  Concours de Genève) konzertierte sie  beispielsweise mit Pierre Boulez, Moshe Atzmon und Armin Jordan. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen produzierte sie in Europa und den USA. Als Mitglied des Berner Streichquartetts erhielt sie den „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ für die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Max Reger. Mit ihrem langjährigen Duopartner Jacob Leuschner konzertiert sie seit 1996 in Europa und den USA.

Besonders setze Sie sich auch für zeitgenössische Musik ein. So trat sie an bedeutenden Festivals für zeitgenössische Musik auf und war außerdem Mitglied des Ensembles Musikfabrik Nordrhein-Westfalen. Als Mitglied des Ensemble „Brücken“ veranstaltet sie in Basel eine Konzertreihe, die Altes mit Neuem und Bekanntes mit Unbekanntem verbindet.

Seit 2008 ist Angela Schwartz Cellistin des BeethovenQuartetts. Angela Schwartz’ Violoncello ist ein Instrument von Vincenzo Ruggieri, Cremona, 1717.